(KLT) Basis-Training
Grundsätzlich geht es im Basis-Training darum, die eigene Emotionale Intelligenz da-hingehend zu Formen, dass verstanden wird, wie Gewalttäter ticken, welche Art von Kommunikation und Körpersprache dabei hilft und wie man sich gegen eine körperliche Aggression verteidigt.
Dazu werden im 1. Modul „Gewalt“ unter anderem beleuchtet, wie Gewalttäter entstehen, was deren Gedankengut, aber auch, wie die eigenen Dämonen dahingehend aufgestellt sind.
Im 2. Modul, der „Kommunikationspsychologie“, wird beleuchtet, warum wir sprechen, wie wir sprechen, wie unser gesprochenes Wort bei unserem Gegenüber ankommt und wie wir dieses gegebenenfalls positiv beeinflussen können. Außerdem wird in diesem Modul ein stark vereinfachtes Kommunikationsmodel beleuchtet, wie es derzeit bei der Gerichtspolizei in M/V benutzt wird, um Menschen und deren jeweilige aktuelle innere Struktur schnell einzuordnen, sodass diese im besten Fall beruhigt werden können und eine sachliche Problemlösung starten kann.
Im 3. Modul beleuchten wir die eigene aber auch speziell die Körpersprache unseres Gegenübers. Dieses sowohl im Stehen aber auch im Sitzen. Dabei nehmen wir einen genauen Blick auf jeden Körperabschnitt, um sowohl bei stehenden als auch bei sitzenden Menschen innerpsychische Veränderungen wahrzunehmen, die für uns und unser Umfeld problematisch werden können. Stehende Situationen können für Polizei, Wachdienste, Feuerwehr, Rettungsdienste relevant werden. Sitzende Situationen können unter anderem für Lehrer (Elterngespräche), Ämter (Antragstellende), Berater (Klienten) relevant sein.
Das 4. Modul widmet sich vor allen Dingen, wie wir heiße (körperliche) Konflikte bestmöglich überstehen können. Dabei beleuchten wir Konflikte die uns selbst aber auch andere Betreffen. Hier bringen wir die Module 1 bis 3 zueinander und verbinden diese unter anderem mit dem Beleuchten von Grundsätzen zum Selbstschutz, dem zügigen analysieren von kritischen Situationen, bis hin zum Üben von kreativer Sprache unter Stress, um sich oder andere aus den Fängen von Gewalttätern zu befreien.
Grundsätzlich werden die gemeinsam erarbeiteten Lösungen mit den Kursteilnehmern getestet und trainiert. Denn: Das Gehirn ist nicht gut in der Lage, gespielt erzeugten Stress, von echtem Stress zu unterscheiden. Rückmeldungen seitens der Gerichtspolizei, welche wir hierzu haben sind, dass diese Art des Trainings zwar nicht die beliebteste war/ist, sich aber für den Ernstfall als äußerst hilfreich herausgestellt hat.
Für das Training selbst, haben wir verschiedene Grundsätze unsererseits. Wir nehmen uns Zeit für ihre eigenen Erfahrungen. Dadurch können Sie sich gegebenenfalls einmal psychisch entlasten und wir können Neues dazulernen. Wir haben die Lösungen nicht gebucht, sondern diese stecken in Ihnen/Ihrer Einrichtung/etc. selbst. Wir agieren nicht sokratisch sondern nondirektiv. Das bedeutet, wenn wir mit Ihnen an ihrem eigenen Problem arbeiten, wird die Problemlösung stets aus Ihren und unseren Gedanken entstehen. Für das KLT-Team sind Sie der Profi für Ihr Problem und nicht wir. Die Lösung steckt also schon in Ihnen, wir müssen diese nur gemeinsam finden.
x-Training
Dieses Training ist in Zusammenarbeit mit der Gerichtspolizei speziell für Menschen konzipiert, welche bisher noch überhaupt keinen Kontakt mit Martial Arts Training hatten.
Stück für Stück führt es die Übenden, angepasst an deren Fähigkeiten, an Methoden zur Selbstverteidigung heran.
Dabei werden alle Selbstverteidigungstechniken an jeden Teilnehmer so angepasst, dass diese auch in der Realität funktionieren.
Neben dem reinen SV-Training finden gleichzeitig Vermittlungen zu Gewalttäterdenken, Körpersprache und Kommunikation statt, denn jeder Kampf der nicht ausgefochten werden muss ist ein Sieg.
Die Ursprünge dieses Trainings liegen bei Fujita Seiko (letztes Oberhaupt des Koga Ninja Ryu) sowie Inoue Motakatsu (Begründer des Yuishinkai Karate). Beide haben zusammen im Zweiten Weltkrieg als Ninja in Burma hinter den Linien der Engländer gewirkt.
Dabei sind die berühmten „Drei“ (3 klassische Verteidigungen gegen Messerangriffe) entstanden.
Ronald Fromm hat diese in vielen Jahren Stück für Stück weiter entwickelt, wodurch ein System entstanden ist, welches in der Lage ist, reale Angriffe mit Stichwaffen abzuwehren.
Zurückgegriffen hat er dabei auf Kampfkünte wie Karate, Kobujutsu, Win Tsung und Jujitsu.
Schlussendlich hat er festgestellt, Verteidigung gegen Stichwaffen ist kein Hexenwerk, muss aber regelmäßig trainiert werden.
Das Security-Training ist in enger Zusammenarbeit mit der Gerichtspolizei entstanden.
Grundlegend beschäftigt es sich mit arbeitstechnischen Inhalten wie Durchsuchungs- und Festnahmemethoden, Deeskalation, rechtskonformer Umgang mit Hilfsmitteln (z.B. EKA), Psychologie (Gewaltpsychologie, Kommunikationspsychologie) und allem was benötigt wird, um heiße Konflikte möglichst unbeschadet zu überstehen.
Der Lehrgang selbst hat vermittelnden Charakter. Im Regelfall sollte das Gelernte regelmäßig in kurzen Abständen wiederholt werden.
Der Kurs richtet sich sowohl an Auszubildende als auch altgediente Profies.
In Bezug auf Auszubildende, nimmt der Kurs sich Zeit, um schon einmal in alltägliche Konflikte der Zukunft zu schnuppern. Dabei können dies Team-Konflikte, schwierige Antagonisten oder Fälle sein, die den Schülern aktuell auf die Füße gefallen sind.
Diese werden im Kurs jeweils gemeinsam analysiert, theoretisch gelöst und anschließend in Rollenspielen erprobt. Je kreativer und lustiger umso besser.
Ziel ist es, das Konfliktlösung zukünftig Spaß bereiten und keine Bauchschmerzen und Tränen bereiten soll.
In Bezug auf schon berufserfahrene Personen, nimmt der Kurs sich Zeit, für ein Blick in das eigene „Ich“, alte oder aktuelle Fälle welche belasten und Deeskalation (wo auch immer diese gerade ansteht).
Wichtig ist zu betonen, dass der Kursleiter davon ausgeht, dass die Lösungen schon in den Teilnehmern selbst stecken und diese gerade nur hinter einer Tür liegen, deren Schlüssel verlegt wurde. In diesem Sinne sieht sich der Kursleiter als „Taschenlampenhalter“, welcher den Teilnehmern dabei hilft, jede Ecke deren Zuhauses zu beleuchten.
Spaß, Lachen, Action und viel Freude sind garantiert!
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